Wie nachhaltig agiert die BHAG?

13 Jul
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Wie nachhaltig agiert die BHAG?

Das Thema Nachhaltigkeit gewann in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Es gilt, die vorhandenen Ressourcen so zu nutzen, dass die Umwelt sich für die weiteren Generationen weitestgehend regenerieren kann. Nicht nur Privatpersonen werden dazu angehalten, der Umwelt gegenüber wertschätzender zu handeln, sondern auch Unternehmen wie die BHAG.

Der Klimawandel und die immer knapper werdenden Ressourcen sind aktuelle Themen, die nicht ignoriert werden sollten. Wie kann man nun als Unternehmen und auch als Privatperson nachhaltig agieren?

CO2-Einsparungen

UrkundeDie BHAG unterstützt dieses Thema, unter anderem, durch die vielen Bahnfahrten bei Dienstreisen. Mit der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel können nicht nur Verkehrsstaus vermieden und Kosten gespart werden (steigende Treibstoffpreise, Kosten rund um das Auto), man trägt auch dazu bei, dass weniger Treibhausgase wie CO2 ausgestoßen werden. Somit kommt es zu einer geringeren Luftverschmutzung.

Am 05.03.2018 wurde im Rahmen des GreenEvents der ÖBB vom Leiter Vertrieb Personenverkehr, Herrn Martin Schmutz, der BHAG eine Urkunde über die CO2-Einsparungen im Jahr 2017 überreicht.

Die BHAG hat 34,2 Tonnen CO2 durch Dienstreisen mit der Bahn eingespart. Bei einer Bahnfahrt werden pro Person und pro km 40 g CO2-Emissionen ausgestoßen. Ein moderner Mittelklasse-PKW verursacht hingegen etwa 150 g CO2-Emissionen pro km. Die CO2-Emissionen reduzieren sich bei Bahnreisen im Vergleich zur Fahrt mit dem eigenem PKW um 73 %!

Mit einem Elektro-PKW, welcher mit Ökostrom betrieben wird, kann im Vergleich zum herkömmlichen PKW 95 % CO2 eingespart werden.

Durch die Einführung von Telearbeit reduziert sich die Anzahl der gefahrenen Kilometer bei der derzeitigen Anzahl an Telearbeiterinnen und Telearbeitern um ca. 330.000 im Jahr. Auch damit wird ein wesentlicher Beitrag zur CO2 Einsparung geleistet.

Im Vergleich dazu sind für alle Dienstreisen mit dem Privat-PKW im Jahr 2017 insgesamt 317.022 km in der BHAG angefallen.
Unter der Annahme, dass jeweils die Hälfte öffentlich bzw. mit PKW gefahren wurde, konnten damit rund 31 Tonnen CO2 eingespart werden.

Anzahl Telearbeiterinnen und Telearbeiter per 31.01.2018:

Wien: 38
Graz: 9
Linz: 6

Papierverbrauch

Der Papier und Tonerverbrauch ist durch die Digitalisierung seit 2008 stark gesunken. 2008 wurden 4,3 Millionen und 2015 nur mehr 2,1 Millionen Blatt Papier verbraucht. Anfang 2016 kam es zum Einsatz von Stockwerksdruckern. Die Auswirkung davon sieht man im Jahr 2017, wo nur mehr 1,78 Mio Blatt Papier benötigt wurden.

Wussten Sie, dass aus einer 25 m hohen Fichte rund 671 kg Papier hergestellt werden können? Durch die Reduzierung des Papierverbrauches in der BHAG um 60 %, brauchen nun jährlich rund 18 Bäume weniger zu Papier verarbeitet werden.

2008 wurden für die Zimmerdrucker 531 Toner benötigt. Durch die Umstellung auf Stockwerksdrucker im Jahr 2017 sank dieser Verbrauch auf 12 Stück. Die alten, verbrauchten Toner werden nicht im Müll entsorgt, sondern den ROTEN NASEN Clowndoctors zur Verwertung und damit als Unterstützung zur Verfügung gestellt.

Energieeffizienz

standort wienBei der Beschaffung von Arbeitsmaterialien ist darauf zu achten, dass umweltfreundliche und innovative Produkte gewählt werden, welche unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt wurden. Seit 2015 muss im Rahmen der Beschaffung im Bund zusätzlich das Thema Energieeffizienz berücksichtigt werden.

Ein großes Energieeinsparungspotential besteht auch bei der Informationstechnologie. Das BRZ als unser Partner setzt seit 2010 bereits auf Green-IT. Mit der Erhöhung des Wirkungsgrades der Kühlung von Serveranlagen mittels neuer Umluftkühlung konnten im BRZ rund 100 Tonnen CO2 eingespart werden. Weitere 150 Tonnen CO2 konnten durch das sogenannten „Freecooling“, (kühle Außenluft zur Senkung der Serverraumtemperatur) eingespart werden. Generell wird darauf geachtet, dass umweltbewusster gearbeitet wird.

Die BHAG hat 2014 die Server in das BRZ verlagert. Die Klimatisierung der Serverräume ist seitdem nicht mehr erforderlich.

Die Fassade des Gebäudes am Standort Wien wurde 2013 durch den Hauseigentümer (thermisch) saniert. Die Kosten für Heizung und Klimatisierung haben sich aufgrund des niedrigeren Energieverbrauches für die BHAG im Jahr 2016 um EUR 15.500 (-19,7%) im Vergleich zu 2012 reduziert.

Um auch anderwärtig zu dem Thema Nachhaltigkeit etwas beizutragen spendet die BHAG jedes Jahr die alten, nicht mehr verwendbaren Diensthandys im Rahmen der Aktion „Ö3 Wundertüte“.

Ethikgütesiegel

Der BHAG wurde 2015 das Ethikgütesiegel verliehen. Eines der hier bewerteten Themengebiete ist, wie nachhaltig das Unternehmen wirtschaftet. Die oben angeführten Punkte machen sichtbar, dass die BHAG zukunftsfähig ausgerichtet ist und verantwortungsvoll handelt. Dies sollte auch dazu führen, dass die BHAG die für 2018 angestrebte Verlängerung des Gütesiegels erreicht.

Der Beitrag jedes Einzelnen zählt!

Wie kann ich als Privatperson nachhaltig handeln?

Sie können zum Beispiel:

  • Müll trennen,
  • weitgehend auf Plastik verzichten (wiederverwendbare Tragetaschen oder Körbe zum Einkaufen verwenden, für die Jause eine Jausenbox nutzen),
  • öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad nutzen, Fahrgemeinschaften bilden oder kurze Strecken zu Fuß gehen,
  • Lebensmittel aus lokalem Anbau und der Saison entsprechend kaufen,
  • beim Kauf von Produkten auf das Umweltzeichen und das Faire Trade Gütesiegel achten,
    umweltzeichen
  • die Eigentümer eines Hauses können durch entsprechende Wärmedämmung nicht nur den Energieverbrauch minimieren, sondern auch die Energiekosten.

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